Unser Pestkreuz

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In unserer Kirche St. Marien (19. Jahrhundert) ist das älteste Stück das beeindruckende PESTKREUZ aus dem 14. Jahrhundert. Wir wissen nicht, woher es kommt, aber es scheint seit Beginn zur Ausstattung unserer Kirche zu gehören.

Es kann sein, daß die Bezeichnung PESTKREUZ nur auf einer Vermutung beruht, aber so ist der Name überliefert.

In dieser Notzeit müssen und dürfen wir uns an den gekreuzigten Erlöser wenden, der uns im morgigen Evangelium sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.“

Normalerweise wird es in der Passionszeit verhüllt. Ich habe aber heute nur das kleinere Kreuz verhüllt, welches am Karfreitag verehrt wird.

Angesichts der Coronaseuche und der damit verbundenen Ängste und Schwierigkeiten, nicht zuletzt angesichts des Verbotes aller öffentlichen Gottesdienste, lade ich die Gläubigen ein, Kerzen zu stiften, die ich nach und nach vor dem Kreuz abbrennen werde als Zeichen und Ausdruck der Gebetsintentionen, die damit verbunden werden: für die Kranken, Sterbenden und Verstorbenen, für die Ärzte und Krankenschwester, für die Regierenden, für die Hirten der Kirche, um unser aller Bekehrung und Verschonung, um die Wiederermöglichung ungehinderten Gottesdienstes.

Gott segne Sie alle!

Ihr Pfr. Sperling

 

2 Antworten

  1. Johannes Herrmann Lünig

    Zu den bitten noch , meine , gib Kraft und Ausdauer seinem Wort
    in Treue zu folgen .

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